Vereinstätigkeit

Der Püntenpächter-Verein wurde im Jahr 1917 gegründet. Noch heute ist für uns in Winterthur der Name „Pünt“ für jeden Einwohner ein Begriff. Leuten aus anderen Gegenden ist dieser jedoch unbekannt. Dort kennt man unsere Gärten als Familiengarten.

Für rund 1.900 Mitglieder verwalten wir 2.141 Pünten mit 950 städtischen und ca. 960 Privaten- und Revier-Gartenhäuschen. Von verschiedenen Landbesitzern haben wir total rund 330.000 Quadratmeter Land gepachtet.

Die durchschnittliche Fläche eines Gartens beträgt ca. 160 m2, was für die freizeitliche- und gärtnerische Nutzung mit einem Gartenhäuschen ideal ist.

Wir bieten vereinzelt auch Gärten mit grösseren Flächen an. Diese eignen sich besonders für die Nutzung als Gemeinschaftsgarten.

Der Zweck einer Pünt ist vorwiegend für den Anbau von Gemüse, Beerenobst und Blumen vorgesehen. Dies soll zum Teil der Selbstversorgung dienen. Jedoch ist die Pünt auch als sinnvolle Freizeitgestaltung anzusehen.

Unser Verein stellt sich folgende Aufgaben:

  • Den Anbau von Gemüse, Obst und Blumen zu fördern,
  • Übernahme von Pachtland und Förderung von Dauerpünten,
  • Veranstaltung von Kursen, Vorträgen und Exkursionen.
  • Zweckdienliche Freizeitgestaltung im Sinne der Erhaltung von Erholungsraum für Mitglieder und Interessenten.

Wir führen Weiterbildungskurse für unsere Mitglieder durch. Wir übernehmen zudem die Kosten für die Weiterbildung unserer Delegierten, damit die aktiven Gärtner und Gärtnerinnen beraten werden können.

Als Dachorganisation der sechs Reviere von Winterthur vertritt der Zentralvorstand die Interessen der Püntiker bei unseren Landverpächtern und Politikern. Die sechs Reviervorstände sind für die Verpachtung und den Unterhalt der Areale verantwortlich. Für alle diese Aufgaben sind rund 90 Personen in der Freizeit für einen bescheidenen Obulus tätig. Unsere Verwaltungskosten werden durch Beiträge der Vereinsmitglieder getragen. Zudem subventioniert die Stadt Winterthur unser Püntenwesen jährlich mit einem namhaften Betrag.